Reise zum Ursprung –
Intensivseminar für prä- und perinatale
Körperarbeit und frühe Prägungen
Manche Muster in unserem Leben haben ihren Ursprung viel früher, als wir denken.
Noch bevor wir sprechen oder verstehen konnten, haben wir Erfahrungen gemacht, die sich tief in unserem Körper und unserem Nervensystem gespeichert haben.
Die Reise zum Ursprung lädt dich ein, diesen frühen Prägungen behutsam zu begegnen und neue, heilsame Erfahrungen zu ermöglichen – in einem sicheren und getragenen Raum.

Die Reise zum Ursprung – den eigenen inneren Mustern begegnen
Die Reise zum Ursprung führt uns zum Kern unserer tiefsten inneren Muster – jener frühen Prägungen, die unser Leben oft unbewusst beeinflussen und immer wieder ähnliche Erfahrungen hervorrufen.
Viele dieser Muster entstehen sehr früh in unserem Leben – teilweise bereits während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt.
Dieses Intensivseminar lädt dazu ein, diesen frühen Erfahrungen behutsam zu begegnen und neue innere Erfahrungen zu ermöglichen.
Frühe Erfahrungen – gespeichert im Körper
Diese Reise führt uns zu den frühesten Anfängen unseres Daseins zurück.
Neuere Erkenntnisse der Psychologie zeigen, dass Bewusstsein bereits im Mutterleib vorhanden ist. Babys nehmen ihre Umgebung wahr und reagieren auf das, was geschieht. Sie spüren die Gefühle ihrer Mutter und erleben über sie auch, wie ihre Umgebung auf ihre Existenz reagiert.
Ob eine Schwangerschaft mit Freude, Überraschung, Angst oder Ablehnung aufgenommen wird, kann bereits eine tiefe Wirkung haben.
Der Stress der Mutter – messbar über Stresshormone im Blut – wird über die Nabelschnur auch vom Kind wahrgenommen. Es gibt sogar Aufnahmen von Embryos, die versuchen, die Nabelschnur mit den Händen zu greifen oder abzudrücken.
Diese frühen Erfahrungen aus der Zeit von Zeugung, Schwangerschaft und Geburt werden im Körper gespeichert und können unser späteres Leben unbewusst beeinflussen.
Die gute Nachricht ist:
Nicht gelebte Gefühle können nachgenährt werden und neue Erfahrungen können alte Prägungen verändern.
Der sichere Raum – Grundlage für Heilung
Im Zentrum der Reisen zum Ursprung steht ein sicherer und geschützter Raum – ähnlich wie in einer idealen Schwangerschaft.
Das Baby ist sicher mit der Plazenta verbunden; alle äußeren Probleme gehören den Erwachsenen und nicht dem Kind. Das Baby selbst darf in Liebe, Wertschätzung und in seinem eigenen Tempo wachsen und geboren werden.
Dieses Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Willkommensein bildet die Grundlage für Selbstliebe, Vertrauen und Beziehung auf Augenhöhe.
Auch wenn diese Erfahrung im frühen Leben gefehlt hat, kann sie später nachgenährt werden – manchmal sogar als eine innere oder ganz neue Geburtserfahrung.
Wie eine Reise zum Ursprung abläuft
Im Ablauf ähnelt diese Arbeit teilweise einer Aufstellungsarbeit, unterscheidet sich jedoch in ihrer Herangehensweise.
Der Prozess entsteht von innen heraus – ähnlich wie bei einer Geburt. Das innere Erleben folgt einer eigenen Zeit und kann nicht von außen gesteuert werden.
Da diese Arbeit viel Raum und Zeit braucht, können pro Tag nur zwei Reisen stattfinden – also maximal vier Reisen an einem Wochenende.
Die anderen Teilnehmer übernehmen währenddessen Rollen und lassen sich von ihrer Wahrnehmung leiten. Häufig entstehen dabei sehr stimmige Bilder der inneren Dynamiken.
Dabei geschieht etwas Besonderes: Auch die Mitreisenden erkennen oft eigene Themen wieder und können wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse für sich mitnehmen.
Reisende und Mitreisende
In jedem Seminar gibt es zwei Möglichkeiten der Teilnahme.
Reisende
Reisende bringen ihr eigenes Thema ein und durchlaufen eine persönliche innere Reise.
Während dieses Prozesses erhalten sie volle Aufmerksamkeit und Begleitung.
Mitreisende
Mitreisende begleiten den Prozess der anderen Teilnehmenden und übernehmen Rollen innerhalb der Aufstellung.
Auch auf diese Weise können tiefe Erfahrungen entstehen und eigene Themen berührt werden – oft genau in dem Maß, das gerade stimmig ist.
Die besondere Tiefe dieser Arbeit
Die prä- und perinatale Körperarbeit ist eine sehr tiefgehende Form der therapeutischen Begleitung und erfordert viel Feingefühl.
Der Psychologe und Psychotherapeut Franz Renggli, Begründer dieser Methode, vergleicht diese Arbeit mit einer Operation am offenen Herzen.
Deshalb wird der Prozess immer von zwei erfahrenen Begleitern gehalten.
Während eine Person sich ganz dem Prozess der reisenden Person widmet, hält die andere den Raum für die Gruppe.
Für wen ist diese Reise geeignet?
Dieses Seminar richtet sich besonders an Menschen,
* die bereits viel persönliche Entwicklungsarbeit gemacht haben,
* die dennoch immer wieder in ähnliche Beziehungs- oder Lebensmuster geraten,
* die den Ursprung ihrer inneren Dynamiken tiefer verstehen möchten.
Wir begeben uns gemeinsam in sehr frühe Ebenen des Erlebens – bis hin zur eigenen Schwangerschaft, Geburt oder sogar Zeugung.
Da in dieser Zeit noch kein rationales Denken möglich war, sind diese Erfahrungen vor allem im Körper und in unseren Gefühlen gespeichert.
Genau dort setzt diese Arbeit an.
Heilung kann entstehen, wenn frühere Erfahrungen in einem sicheren und achtsam begleiteten Raum neu erlebt und integriert werden.
Auch wenn wir in dieser Arbeit mit Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Geburt arbeiten, richtet sich das Seminar selbstverständlich an Frauen und Männer gleichermaßen.
Jeder Mensch hat diese frühe Zeit selbst erlebt – unabhängig vom eigenen Geschlecht – und die dabei entstandenen Prägungen wirken oft ein Leben lang.
Stimmen von Teilnehmern
„Ich habe lange gezögert, weil ich dachte, das Thema Geburt betrifft mich als Mann nicht. Heute weiß ich, wie prägend diese Erfahrung für mich war.“
Tillmann
„Danke für euer Seminar, denn ich habe wesentliche Veränderungen in meinem Leben festgestellt, die ich darauf zurückführe. Ich nehme viel selbstverständlicher meinen Raum ein, ich zeige mich, bleibe da und renn nicht weg, so wie ich es bisher gehandhabt hab bei der kleinsten Verunsicherung. Und ich bemerke, dass ich alles um mich herum klar und deutlich wahrnehme (wie früher auch), mich das aber nicht mehr überflutet und vereinnahmt. Ich beobachte und kann es sein lassen, wie es ist. Ich tanze sehr gerne, hatte aber damit aufgehört, weil ich immer die ganzen Emotionen der anderen Menschen wahrgenommen habe und mich da gefühlsmäßig gar nicht davon abgrenzen konnte. Jetzt habe ich es wieder angefangen. Gegenüber meinem neuen Vorgesetzten kann ich ganz selbstverständlich dastehen und meine Ansicht und Bedürfnisse vertreten. Ich kann mehr Nähe zulassen und fühle mich verbundener mit den Menschen, mit denen ich zu tun hab. Insgesamt bin ich nicht mehr so ganz im schwarz und Weiß, sondern kann mich besser auch in den Zwischenräumen bewegen.
Ich fühle mich viel sicherer, authentischer selbstverständlicher, wichtiger, präsenter.
Ich bin selbstbewusster. Fühle mich klarer, durchlässiger, verbundener, liebevoller, verständnisvoller.
Ich bin kraftvoll und lebendig und ganz da. Und das fühlt sich auch genau richtig an, ohne dass ich irgendeine Leistung erbringen müsste, um eine Daseinsberechtigung zu bekommen.“
Marion
„Die Reise zum Ursprung in meine Schwangerschaft und Geburt war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, das durch den sicheren und schönen Raum, den Sangita und Ingo gestaltet und gehalten haben, ganz tief gegangen war. Die unkomplizierte Arbeit mit verschiedenen Anteilen war in offener und vertrauensvoller Runde sehr leicht möglich. Ich danke meinen Mitreisenden, denn auch in deren Reisen konnte ich Anteile von mir wiedererkennen. Danke für so viel Heilung an nur einem Wochenende.“
Evelyn
„Ich möchte mich bei allen bedanken für die nährende Erfahrung, Teil des Seminars gewesen sein zu dürfen.
Dir lieber Ingo gilt mein ganz besonderer Dank. Mit deinem feinen Gespür, in deiner in sich ruhenden achtsamen Stille, fähig sich in schwierigen Situationen einer Ichbezogenheit zu entziehen, gabst du mir Halt. Eine Zeit in den Armen ohne Zeit, die heilsam für mich war, weil ich gehalten – einfach sein durfte. Keine Faser, kein Gedanke für das sich Schützen müssen, für das Erspüren und Erfüllen von Erwartungen – es war wahr – ich vertraute dir – ich konnte dir vertrauen, gehalten in deinen Armen. Dies war mein größtes Geschenk.
Das Gefühl gehalten zu werden und zu sein – diese Note, dieser Moment wird für immer ein Teil von mir sein. Die innere Weite und Stille eines Augenblicks schenkt mir die Möglichkeit, mal mehr – mal weniger, mich mit diesem heilsamen Gefühl zu verbinden.“
Sylvia
Seminarrahmen
Seminarzeiten
Samstag: 10 – 20 Uhr
Sonntag: 10 – 18 Uhr
Teilnahme
Reisende: 450 – 490 €
Mitreisende: 220 – 250 €
Ermäßigung auf Anfrage möglich.